1914 Frontschwein
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Wie  es  zu  diesem  Buch  kam:

Das Reguläre Frontschwein 
Überarbeiteter Bericht

Geeignet für junge und alte Volljährige. Keine Quelle für Militärhistoriker (oder doch?), kein Feld für Liebhaber von Kriegsfamiliensagas.

Zehn Jahre nach Kriegsende schreibt Koufen einen unvollendeten Bericht darüber, wie er als 19-jähriger Freiwilliger am Krieg teilnimmt. Er bezeichnet sich selbst als reguläres Frontschwein, zeigt die anfängliche, durch die Kriegspresse sicher mitentfachte Begeisterung  Vieler, die schon bald einsetzende Ernüchterung, und die verwehte Hoffnung auf Sieg und schnelles Kriegsende bis Weihnachten 1914.

Sie werden versetzt in die Stimmung und den Wirrwarr bei Kriegsbeginn. Erleben Sie den ganz normalen Wahnsinn eines Gaspioniers und die Leichtigkeit der Vorgesetzten und höchster Verantwortlicher. Aber Gott sei Dank erfahren Sie auch die Koufen-typischen Erlebnisse, voller Tragik und Komik zugleich.

Anmerkung des Herausgebers:

Kriegführen ist eine der schrecklichsten menschlichen Handlungen. Viele Frontheimkehrer konnten darüber kaum berichten. Ihre Lippen waren verschlossen, ihr Herz erstarrt. Otto Christian Koufen, Jahrgang 1895, in Bonn geboren, gerade Abiturient als der Krieg begann, glaubte als Kriegsfreiwilliger spätestens an Weihnachten 1914 als Sieger zurückzukehren.

Dass es anders kam, wissen wir. Der Heimkehrende wurde Lehrer, Versicherungskaufmann, … und versuchte nebenbei, das schreckliche Geschehen in Form eines Berichtes in Worte zu fassen, sich Luft zu verschaffen.

Um seine Erzählungen möglichst verständlich zu gestalten, haben die Herausgeber es sich an gewissen Stellen herausgenommen, Unklar-heiten zum besseren Verständnis zu verändern.  Der Stil der Erzählung, inklusive die Verwendung der Zeiten, wurde weitgehend unverändert gelassen, was bei manchen Passagen die Verwendung verschiedener Zeiten im gleichen Paragraph beinhaltet. Um der »Übersetzung« aus dem originalen Sütterlin besonders gerecht zu werden, wurden keine dieser Originaldetails verändert. Wir hoffen, dass Sie als Leser die Nähe zum Original schätzen. Otto Christian Koufens handgeschriebener Kriegsbericht entstand ungefähr zehn Jahre nach Ende des ersten Weltkriegs.

Das handschriftlich in Sütterlinschrift verfasste Original ist bis heute erhalten.


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